Kooperation zwischen NRD Altenhilfe und Palliativverein Darmstadt: Geschäftsführerin der Altenhilfe arbeitet im Vereinsvorstand mit

02.12.2020 NRD.de

Kooperation zwischen NRD Altenhilfe und Palliativverein Darmstadt: Geschäftsführerin der Altenhilfe arbeitet im Vereinsvorstand mit

Elke Wüllenweber-Klein, Geschäftsführerin der NRD-Altenhilfe GmbH, arbeitet seit August 2020 im ehrenamtlichen Vorstand des Darmstädter Hospiz- und Palliativvereins e.V. (EHPV) mit. Das Haus am Fliednerplatz und der EHPV haben gemeinsame Ziele und sind durch einen Kooperationsvertrag verbunden. Über die Zusammenarbeit und ihre neue Tätigkeit sprach Wüllenweber-Klein mit Marlene Broeckers.

„Ich wurde vom Vorsitzenden des EHPV-Vorstandes, Friedhelm Menzel, gefragt, ob ich einen vakanten Sitz im achtköpfigen Vorstand einnehmen wollte“, sagt die Geschäftsführerin der Altenhilfe. „Ich kenne Herrn Menzel schon aus der Gründungszeit der NRD-Altenhilfe, die 2013 eröffnet wurde. Außerdem hat die Altenhilfe im Jahr 2018 einen Kooperationsvertrag mit dem Hospiz- und Palliativverein geschlossen. Entsprechend leicht ist es mir gefallen, den Posten anzunehmen. Im Sommer 2021 steht die nächste Vorstandswahl an. Bis dahin kann ich die Arbeit kennenlernen und mir überlegen, ob ich mich zur Wahl stelle.“

Sterbebegleitung gehört zu den gesetzlichen Aufgaben von stationären Pflege-Einrichtungen. Ausdrücklich fordert das Sozialgesetzbuch XI hierbei die Zusammenarbeit mit Hospiz- und Palliativnetzwerken. Ziele der Kooperation zwischen NRD-Altenhilfe und EHPV sind die Begleitung von Bewohner*innen durch ehrenamtliche Hospizkräfte, Schulungsangebote für das Personal der Altenhilfe und „Letzte Hilfe“-Kurse für Angehörige und Betreuer*innen. Im Gegenzug stellt die Altenhilfe Praktikumsplätze für die Ehrenamtlichen während der Ausbildung zur Verfügung. „Die Ausbildung der ehrenamtlichen Hospizkräfte durch den EHPV ist sehr gut“, sagt Elke Wüllenweber-Klein, „wir empfehlen den Verein sehr gerne Angehörigen von sterbenden Bewohner*innen und haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht.“

Ebenfalls zum Angebot des EHPV gehört die Qualifizierung von Pflegefachkräften zur Palliativfachkraft. „Ich hätte gern eine Palliativfachkraft bei mir im Haus“, so Wüllenweber-Klein, „doch ich konnte bislang noch keine meiner Mitarbeiterinnen dafür gewinnen.“ Umso wichtiger ist die Gewissheit, im Bedarfsfall auf die Unterstützung des Vereins zugreifen zu können. Es gibt im Verein eine feste Ansprechpartnerin für die Altenhilfe und bislang war auch jedes Mal dieselbe Hospizhelferin im Einsatz. Beides erleichtert die Zusammenarbeit, so Wüllenweber-Klein.

In der Darmstädter Geschäftsstelle war sie bislang noch nicht, wegen Corona finden die Vorstandssitzungen ausschließlich digital statt. „Das klappt gut und meine Expertise ist auch gefragt, zum Beispiel bei der Auswahl von Mitarbeitenden.“ Die Neuwahl des Vorstandes, der jeweils für drei Jahre im Amt ist, war eigentlich für März 2021 geplant, wurde aber – ebenfalls wegen Corona – auf den August verschoben. Bis dahin, so hofft man, können die rund 180 Vereinsmitglieder live zur Wahl zusammenkommen. „Und bis dahin“, so Wüllenweber-Klein, „werde ich auch sicher wissen, ob ich kandidiere.“

Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

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